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Traumatherapie in Wismar

NARM - Traumatherapie

Es gibt verschiedene Möglichkeiten mit Trauma zu arbeiten. Was für den oder die Betroffene passt ist individuell und hängt nicht nur davon ab, um welche Form von Trauma es sich handelt. In meiner Praxis biete ich unter anderem mit NARM (NeuroAffektives Beziehungsmodell) einen spezialisierten Ansatz der Traumatherapie an.

Was ist NARM?

NARM ist ein klinisch fundierter Ansatz zur Heilung von Entwicklungstrauma.

Während sich die klassische Traumatherapie oft auf Schocktrauma (einmalige Ereignisse) konzentriert, widmet sich NARM den tiefliegenden Prägungen durch ungünstige Bindungserfahrungen.

Ziel ist es, die unbewussten Überlebensstrategien zu erkennen, die uns einerseits früher geschützt haben und die uns andererseits heute Lebendigkeit und Beziehungsfähigkeit kosten.

Warum NARM?

Mit NARM stärken wir fünf Kernressourcen, die uns helfen aus den alten Überlebensstrategien hinaus zu wachsen.

  1. Kontakt: Die Fähigkeit, mit sich selbst und anderen in Verbindung zu sein.

  2. Einstimmung: Die Fähigkeit, Bedürfnisse zu kennen und auszudrücken.

  3. Vertrauen: Das Gefühl von Sicherheit in Beziehungen.

  4. Autonomie: Die Fähigkeit, Grenzen zu setzen und „Nein“ zu sagen.

  5. Liebe/Sexualität: Die Integration von Herz und Vitalität.

Traumatisierend ist das,was das Nervensystem eines Menschen überfordert.

Was ist das Besondere an NARM?

​NARM unterscheidet sich in wesentlichen Punkten von anderen Verfahren

  1. Keine Re-Traumatisierung: Wir wühlen nicht endlos in schmerzhaften Kindheitserinnerungen, was zu Retraumatisierung führen kann. Die Vergangenheit dient nur als Landkarte, um das heutige Erleben zu verstehen. Der Fokus ist im Hier und Jetzt.

  2. Entpathologisierung: NARM betrachtet Ihre Symptome nicht als Defekt, sondern als ehemals intelligente Leistungen Ihrer Psyche, um in einem schwierigen Umfeld zu überleben. Wir würdigen diese Strategien, bevor wir sie loslassen.

  3. Gleichzeitigkeit von Körper und Geist: NARM verbindet das therapeutische Gespräch mit körperlicher Arbeit (konkret: die Einbeziehung von Reaktionen des Nervensystem). Diese Kombination ermöglicht tiefgreifende Veränderungen, die rein über das Gespräch oft schwer erreichbar sind.

  4. Fokus auf Selbstwirksamkeit: Es geht darum, vom „Opfer der Umstände“ wieder zum aktiven Gestalter des eigenen Lebens zu werden. NARM nennt dies "Agency"

Gründe für Traumatherapie
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